Tiere der Woche


Nelly und Smökli suchen ein Zuhause mit einer starken Schulter und Badewanne

Die Gründe, warum Tiere ihr gewohntes Umfeld und ihr geliebtes Zuhause verlassen müssen, sind vielschichtig. Dem einen werden die tierischen Mitbewohner lästig und dem anderen zu teuer. Es gibt aber auch Gründe, die sich nur sehr schwer in Worte fassen lassen. Die Siam-Katze Nelly und ihr Maine Coon-Partner Smökli hatten über viele Jahre ein schönes Zuhause. Alles passte, doch durch eine Trennung und einen Wohnungswechsel nahm das Schicksal der zwei Fellnasen seinen Lauf. Der neue Vermieter untersagte die Katzenhaltung, so dass sich das Frauchen sehr schweren Herzens von ihren geliebten Weggefährten trennen musste. Nelly und Smökli sind deshalb die „Tiere der Woche“.


Die 11-jährige Siam-Dame Nelly ist sehr harmonie- und liebebedürftig. Sie liebt Körperkontakt und so kann es passieren, dass sie sich wie ein Schal um den Hals ihrer Menschen schlängelt oder aber auch ganz lässig auf der Schulter liegt. Nelly hat außerdem eine Vorliebe für Wärmflaschen oder eine warme Bettdecke, unter der sie es sich bequem machen kann. Ihr 8-jähriger Partner Smökli hat hingegen eine katzenuntypische Schwäche – der Maine Coon ist eine Wasserratte. Sind Katzen doch eher wasserscheu, gönnt sich Smökli auch schon mal eine Auszeit in der Badewanne.


Die beiden Sensibelchen sind an eine ruhige Wohnungshaltung gewöhnt und würden sich über einen Balkon freuen, von dem aus sie beispielsweise Vögel beobachten können. Mit anderen Artgenossen verstehen sie sich gut, ob Hunde als Spielpartner in Frage kommen, ist unbekannt. Die zukünftigen Katzeneltern sollten Smöklis Schwäche zum Wasser tolerieren, denn er spaziert gerne mit nassem Fell durch die Wohnung. Den Fön hingegen lehnt er für seine Fellpflege strikt ab.

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